Meine therapeutische Haltung
Ich verstehe meine therapeutische Arbeit als Hilfe zur Selbsthilfe.
Die Bergführer-Metapher veranschaulicht meine Haltung am besten.
Im Kontext der Psychotherapie können Sie unsere therapeutische Beziehung mit dem gemeinsamen Besteigen eines Berges vergleichen:
In Ihrem Alltag erleben Sie möglicherweise Ihre Herausforderungen und Schwierigkeiten wie das Navigieren auf einer Wanderroute, während ich von einem entfernten Aussichtspunkt mit einem Fernglas einen übergeordneten Blick auf Ihre Reise werfe. Durch diese Distanz kann ich Ihnen Hinweise darauf geben, dass möglicherweise ein anspruchsvoller Grat vor Ihnen auftaucht, den Sie von Ihrer aktuellen Position aus vielleicht nicht erkennen können.
Dagegen gestaltet sich unsere therapeutische Sitzung wie eine gemeinsame Bergbesteigung. Als Ihre psychotherapeutische "Bergführerin" begebe ich mich mit Ihnen auf dieselbe Reise, ausgerüstet mit einer Karte und reichhaltiger Erfahrung. Im "Hier & Jetzt"-Bergsteigen stimmen wir uns ab, besprechen Tempo, planen Pausen, überlegen alternative Wege und tauschen uns vor allem über Ihre unmittelbaren Erfahrungen während des Aufstiegs aus.
In beiden Varianten des Bergsteigens ist es wichtig zu betonen, dass ich Sie als Ihre "Bergführerin" nicht tragen werde – den Weg gehen Sie selbst. Meine Aufgabe besteht darin, Sie auf dieser Reise mit meiner fachlichen Expertise und als einfühlsamer Mensch zu begleiten, damit Sie Ihren eigenen Weg erfolgreich meistern können.